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Kapellen im Kirchort Kransberg

Kapellen im Kirchort Kransberg
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Kapellen im Kirchort St. Johannes d. T.

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Kreuzkapelle

Die hübsche, aus dem Jahre 1699 stammende Kapelle wurde als Privatkapelle des Grafen Casimir Ferdinand Adolph von Bassenheim kurz vor seinem Tod an Stelle eines zuvor dort befindlichen Kreuzes erbaut. Die Kapelle befindet sich südwestlich, im Wald oberhalb von Schloss Kransberg.

Um zu dieser zu gelangen folgt man der Hainbuchenallee, welche direkt hinter dem Schloss geradeaus zur Kreuzkapelle führt.

Die katholische Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer, Kransberg übernahm im Laufe der vergangenen Jahrhunderte immer wieder die Kosten für die Instandhaltung, obwohl sie niemals Eigentümer war.

Mit dem Verkauf der Liegenschaften derer von Basenheim  an die Nassauische Domänenverwaltung fiel die Kreuzkapelle unter öffentliche Verwaltung, was bis zum heutigen Tag durch den Landesbetrieb Hessen-Forst so geblieben ist.

Am 14. September 1852 weihte Bischof Josef Blum nach umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an der Kapelle diese neu ein. Graf Hugo von Bassenheim finanzierte mit 100 Gulden einen Teil der Arbeiten, die restlichen Kosten wurden durch Spenden und Kollekten aus der Gemeinde bezahlt.

Erneute Instandsetzungsarbeiten mussten im Jahr 1921 durchgeführt werden. Im Zug dieser Arbeiten wurde das hintere Fenster zugemauert. Gemäß der Kirchenchronik wurde zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges zwei Tage von der Firmung im Jahr 1922 eine Tafel mit deren Namen angebracht.

Dank einer großzügigen Spende konnte im Jahr 2010 die dringende Sanierung des Daches erfolgen.

Seit einigen Jahren treffen sich wieder vor Christi Himmelfahrt Gläubige aus Kransberg und Umgebung und gehen gemeinsam zur Kreuzkapelle um dort Gottesdienst zu halten. Den genauen Termin entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender.

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Marienkapelle

Der 280 m hohe Holzberg am südlichen Ufer des Flüsschens Usa ist ein uraltes Siedlungsgebiet. Es wird vermutet, dass innerhalb der  heute noch erkennbaren Ringwälle früher die Germanen, eine Kult- und Gerichtsstätte hatten.
Mit Beginn der Christianisierung Ende des 6. Jahrhunderts durch Mönche der irischen Kirche entstand vermutlich auch ein erster Vorläufer einer christlichen Kultstätte auf dem Holzberg.
Eine Kapelle an dieser Stelle wird urkundlich erstmals im Jahr 1218 als Kirche vom Holzberg erwähnt. Im Jahr 1274 bestätigt König Rudolf der Erste den deutschen Orden das alleinige Besitzrecht unter anderem am Holzberg. Aufzeichnungen aus dem Jahr 1331 sprechen fortan auch von der Holzburg.
Bis zu deren Umsiedlung nach Cransberg  Anfang des 15. Jahrhunderts gab es unterhalb des Holzberges die Ortschaften Ober- und Niederholzberg, deren Kirche auf dem Holzberg auch nach der Umsiedlung weiterhin als Pfarrkirche von Cransberg und Wernborn genutzt wurde und  vom Friedhof der Pfarrei umgeben war.
Eintragungen als Marienkapelle oder auch Holzkirche findet man auf einer Landkarte aus dem Jahr  1689 bzw. in einer Urkunde aus dem Jahr 1738.

Die Kapelle beherbergt ein, in einer kunstvollen Umrahmung gehaltenes Gemälde, vermutlich aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Das mit der Aufschrift „O Maria ohne Erbsünde empfangen bitte für uns“ versehene Bild stellt Maria mit Kind und den Kopf eines Kindes dar, das als Johannes, der Sohn der Elisabet gedeutet wird (Johannes der Täufer).

Nach Ernennung der Schlosskapelle zu Cransberg zur Pfarrkirche im 16. Jahrhundert verlor die Kirche auf dem Holzberg an Bedeutung.

Im Zuge der Renovierungsarbeiten im Jahr 1979 wurde der Eingang nach Osten verlegt und das Gnadenbild in den Turmbereich integriert.

Im Jahr 2012 wurde der Innenputz ausgebessert, der Innenraum gereinigt und der Anstrich erneuert.

Die Kirche ist heute einer der bedeutendstes Wallfahrtsorte im Usinger-Land. Der Wallfahrtstag ist der 15. August, das Fest Mariä Himmelfahrt.

Regelmäßig wird zu Weihnachten in der Marienkapelle die Hirtenmesse gehalten, hierbei wird das Innere der Kirche durch hunderte von Kerzen stimmungsvoll beleuchtet.

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Schlosskapelle St. Nikolaus

In einer Urkunde aus dem Jahre 1595 wird bereits eine Erweiterung der unterhalb des Schlosses gelegene Kapelle beschrieben,  an deren Stelle der Burgherr Ferdinand von Bassenheim eine neue  Pfarrkirche errichten und am 16. September 1711 durch den Weihbischof neu einsegnen ließ.

Der Grundstein der heutige Schlosskapelle wurde am 2. November 1893 gelegt und geht auf einen Entwurf des Diözesanbaumeisters Maximilian Meckel zurück. Sie wurde an Stelle der auf Veranlassung der Baronin Agnes von Biegeleben niedergelegten ehemaligen Pfarrkirche erbaut. Geweiht wurde die Schlosskapelle dem Heiligen Nicolaus am 10. Juni 1895.

Baronin Agnes von Biegeleben ließ diese Kapelle als Gruftkapelle für ihre Familie erbauen und in der Folge wurden 4 Mitglieder der Familie dort beigesetzt. Ebenfalls ruhen dort  die Gebeine des Grafen Johann Maria Rudolph von Bassenheim, sowie die Schädel zweier Ehefrauen des ehemaligen Amtmannes Haas, welche beide im Kindbett gestorben sein sollen. Die gemeinsame Grabplatte der beiden Frauen befindet sich an der Schlossmauer gegenüber dem Eingang zur Schlosskapelle.

Die unter Denkmalschutz stehende Kapelle wurde im Jahr 1956 von den Erben des Generalmajors Ludwig Freiherr von Biegeleben der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer, Kransberg übereignet.

1983 bis 1985 erfolgte eine Grundinstandsetzung des Daches sowie der Außenmauern und anschließend eine umfangreiche Restaurierung des Innenraumes, die von der katholischen Kirchengemeinde in Eigenleistung durchgeführt wurde. Im Jahr 1994 endeten die Arbeiten mit der Restaurierung des historischen Altars.

In der Zeit von Anfang Mai bis Anfang Oktober findet der werktägliche Gottesdienst in der Schlosskapelle St. Nicolaus statt. Näheres entnehmen Sie bitte dem aktuellen Gottesdienstplan.

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